Donnerstag, 26. August 2021

Rezension zu "Liebe braucht nur zwei Herzen" von Judith Wilms

 


Liv räumt auf und sortiert aus. Bei sich und ihren Kunden. Das ist ihre Leidenschaft. Doch ein großer Auftrag platzt und sie sitzt bei ihrer Familie in Berlin fest. In ihrem alten Zimmer stößt sie auf alte Post-Its, die sie von dem Nachbarsjungen Flo erhalten hat. Nach der Schule brach der Kontakt ab. Als sie die Nachrichten gerade in die Papiertonne schmeißt, begegnen sich die Beiden wieder. Flo ist mittlerweile Vater und wieder oft im Nachbarhaus zugange. Das sorgt für inneres Chaos bei Liv.

An sich hat mir der Plot und die Idee sehr gut gefallen. Ich war sehr neugierig auf die Beiden und wollte wissen, was aus den Beiden wird. Leider hat mich die Geschichte ab der Mitte gar nicht mehr gepackt. Die Story floss für mich nur so zäh dahin und aus der Beziehung der Beiden wurde ich nicht schlau

Liv wurde für mich auch immer unsympathischer. Ihre Aufräumwut und alles emotionslos zu betrachten (oder der Versuch dessen) nervte mich irgendwann ungemein. Flo war für mich nicht greifbar und wirkte fad und blass neben Liv.

Ich habe das Buch auch irgendwann abgebrochen. Ich habe einfach gemerkt, dass ich keine Lust mehr hatte weiterzulesen.

Schade eigentlich. Aber für das hübsche Cover mit der glitzernden Schrift gibt es ein Stern.

Alles in allem ein guter Plot, aber eine ungenügende Umsetzung.

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