In dem Buch über zwei Hexen-Clans, die ihre Magie verlieren, stehen im Mittelpunkt Iris und August. Sie müssen sich gemeinsam auf den Weg machen um die Ascheprüfungen zu bestehen. Allein diese Idee fand ich außergewöhnlich und dementsprechend war ich auch auf die Umsetzung gespannt.
Enttäuscht hat mich das Buch nicht. Iris und August waren zwei tolle Charaktere, die auch den Mut hatten, sich über die geltenden Regeln hinweg zu setzen und für das einzustehen, was ihnen wichtig ist. Zudem sind sie mit Geschicklichkeit und Mut an die Aufgaben heran getreten. Es hat Spaß gemacht, Beide zu begleiten, auch wenn das Drama dazwischen in meinen Augen unnötig war. Aber von etwas muss ja die Geschichte leben...
Die Gefahren und Gegner waren auch nicht ohne und es ging zum Teil recht brutal zu. Aber für mich darf das in einer witchy Story nicht fehlen. Auch das Setting war total passend. Die Figuren wohnen in Häusern im sogenannten Schattenwald, die voller Gemälde hängen und bequeme Möbel beinhalten. Auch der Zeitraum, in dem die Geschichte spielt, passt zum Plot: die Tage vor Halloween. Somit hat mich das Buch im August bereits auf den Herbst eingestimmt.
Das Cover unterstreicht den herbstlichen Vibe noch und macht dieses Buch zu einer absoluten Herbstlektüre für kalte regnerische Abende auf der Couch.