Sonntag, 22. März 2026

Perfekte Fantasy-Lektüre für Jung und Alt

 



In der zauberhaften Fortsetzung der Reihe für Mädchen ab 10 Jahren verfolgt Cassandra Morgan weiterhin ehrgeizig ihre Ausbildung als Hexe. Während sie für ihr nächstes Abzeichen büffelt, kommt ihr Cousin zu Besuch und sie erleben mit Cassandras Freundinnen ein neues Abenteuer im Hag um ihr Dorf vor den dunklen Machenschaften zu retten und auf den Spuren ihrer Mutter zu kommen.

 

Wie auch Band 1 hat mich dieser Band sehr gefesselt und gut unterhalten! Auch wenn es eigentlich in die Kinder- und Jugendliteratur gehört, fand ich die Lektüre sehr gut und heimelig. Ich interessiere mich eh für Geschichten rund um Hexerei und Zauberei und da ist Cassandras Geschichte genau die Richtige. Was mich ein bisschen getriggert habe ist, dass ich die Geschichte nicht zur Jahreszeit passend gelesen habe. Während draußen Frühjahr ins Land zieht, war in dem Buch Herbst und Winter. Und Band 1, wo im Frühjahr/Sommer spielt, habe ich im Herbst gelesen… aber da ich ja beide Bücher daheim habe, kann ich es ja dieses Jahr nochmal richtig versuchen um das Feeling zu gewinnen. Denn in der Geschichte werden die Herbst- und Winterbräuche beschrieben, die Verwandlung der Natur und allgemein die Stimmung, die zum Jahresende passt. Das möchte ich auf alle Fälle beim Lesen selbst spüren und werde dieses Buch spätestens im Herbst dieses Jahres nochmal lesen!

Alles in allem war das Buch voller zauberhafter und spannender Momente und hält so den Leser gefesselt. Wir lernen neue Figuren und Wesen kennen und begleiten Cassandra bei ihrer Reise näher zu ihrer Mutter und auch näher an das Ziel, eine vollwertige Hexe zu werden!

Für Jung und Alt die perfekte Fantasy-Lektüre!

Eine fesselnde und humorvolle Lovestory


Auf das Buch bin ich über eine Leserunde mit der Autorin gestoßen und ich muss sagen, dass mich Lily und Thomas als total sympathische Figuren sofort abgeholt haben. Und dann noch der verrückte Deal, dass sich die Beiden für die Öffentlichkeit daten… dass kann ja nur witzig und verrückt werden… und das wird es auch!

Wie schon erwähnt sind die beiden Protagonisten sehr sympathisch und auch Thomas ist nur halb so arrogant, wie man nach den ersten Seiten vermuten würde. Man hat ihre Erlebnisse gerne verfolgt und sich dabei teilweise sehr amüsiert. Aber so manches Mal hätte man Lily den Hals umdrehen können, weil sie zum Teil den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht und sich auch viel von ihrer Unsicherheit herunterziehen lässt. Dabei ist Thomas sehr fürsorglich und handelt immer richtig. Die Nebenprotagonisten runden das Ganze von ihrer Art und ihrem Handeln noch ab und sorgen für interessante Nebenhandlungen, die nach einer Fortsetzung schreien!

Der Schreibstil ist locker leicht und sehr humorvoll. Dabei wird Lilys humorvolle und sarkastische Art unterstrichen, was die ganze Geschichte zu einem unterhaltsamen Erlebnis macht.

Das Buch ist eine tolle Lektüre für Leser, die gute und lustige Liebesgeschichten zu schätzen wissen!


Sonntag, 15. März 2026

Zwei Frauen im Kampf um ein selbst bestimmtes Leben


Der Klappentext gibt nicht viel her, aber in diesem Buch steckt so viel, dass man es nicht weg legen kann:

Es geht einerseits um Cato, die mit ihre zwölfjährigen Tochter vor ihrem Ehemann flieht. Dann geht es um Aletta, die vor Jahrhunderten vor ihrem Verlobten flieht, um ein neues Leben im Nachbardorf aufzubauen und dann geht es um Elias, Catos Enkel, der die Faust gegen eine Mitspielerin erhoben hat und im Sommer zu seiner Oma flieht. Die drei Geschichten sind eng miteinander verwoben und Cato ist diejenige, die u.a. dank eines alten gewebten Teppichs die Fäden zusammen führt und damit sich, ihrer Tochter und schlussendlich ihrem Enkel hilft.

Die Autorin schreibt ganz wunderbar und einfühlsam und hat für jede Perspektive ein eigene Melodie beim Schreiben, wobei Alettas schwermütig ist, Catos auch anfangs, bis sie schneller und lebendiger ist und Elisas´ würde ich mit Rockmusik vergleichen. Erst geht es in Richtung Metal, dann beruhigt es sich und wird zur Ballade. Klingt komisch, aber so lassen sich die Stimmungswechsel der einzelnen Geschichten, die am Ende doch teil des ganzen Großen sind, beschreiben. Auch die Figuren führen einen Wandel durch: Altetta wird zur frommen jungen Frau zur Kämpferin und findet trotz aller Hürden und Gewalt ihr Lebensglück, Cato ist das stille Mäuschen, die nach der Flucht mit ihrer Tochter wieder zu ihrem starken und kreativen "Ich" findet und Elias, der ewig wütende Teenager, der seine Fehler erkennt und sich Hilfe suchen möchte. Es war spannend zu verfolgen und interessant zu lesen, wie sich am Ende die einzelnen Fäden zusammen finden.

Zwischen den drei unterschiedlichen Perspektiven gab es noch ein paar kursiv gedruckte Kapitel, wo eine unbekannte Frau auf der Flucht vor einem ebenfalls unbekannten Mann ist. Die Identität Beider wird im Buch nicht geklärt. Mutmaßungen stehen im Raum, aber der Rest ist der eigenen Fantasie überlassen.

Das Buch ist mein erstes Highlight aus der Literatur und ich habe vor, noch mehr von der Autorin zu lesen.