Samstag, 24. Januar 2026

Neue Aufregung bei den Portobello-Girls


Bei diesem Band geht es um die Stewardess Emily, die von ihrem Nachbarn eindeutige Zeichen erhält, aber lieber mit dessen Bruder eine Affäre anfängt. Nichts ahnend, dass ihr Leben schon beginnt, Kopf zu stehen. 

Das Buch war wie alle Bände vorher sehr unterhaltsam. Die Clique rund um Emily ist so herzerwärmend und man möchte unbedingt ein Teil davon sein. Zudem sind Ethan, aber auch sein Bruder Jacob absolute Herzensbrecher und man kann sich - genauso wie Emily - nicht zwischen den Beiden entscheiden. Emilys Zwickmühle hat mich dazu gebracht, am Buch gefesselt zu bleiben und mitzufiebern. 

Auch wenn die Handlung an sich vorhersehbar war, birgt die Story dennoch viele kleine Überraschungen und auch die wichtigen Schlüsselszenen waren sehr gut verfasst mit einer Prise Humor - wie wir die Protagonistinnen halt so kennen. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und es war ein bisschen wie Heimkommen. Zudem erfährt man, wie es den Hauptprotagonistinnen aus Teil 1 und 2 so ergeht - man verliert diese also auch nicht aus den Augen. Das gefällt mir an sich besonders gut. 

Band 3 ist sehr gut gelungen und ich freue mich auf das letzte Buch über die Mädelsclique. 

Guter Plot, aber die Umsetzung hat etwas gestockt


Marley und Jo sind beste Freundinnen und genau dieses Duo war sehr unterhaltsam. Während die entstellte Marley zurückhaltend ist und von ihrem Leben nicht allzu viel zu erwarten hat, ist Jo sehr extrovertiert und verteidigt Marley wo es nur geht. Zusammen machen sie sich auf in das Abenteuer ihres Lebens: Die Schlüsselspiele. Dabei setzten sie nicht nur einmal ihr Leben aufs Spiel... und ein junger Baron lässt Marleys Herz höher schlagen... 

Die Abenteuer von Jo und Marley waren recht unterhaltsam, aber ganz gecatcht hat mich das jetzt nicht. Ich habe es aufmerksam verfolgt und auch regelmäßig bis zum Schluss gelesen, aber ab der zweiten Hälfte ist es mir immer schwerer gefallen. Mir hat die Handlung nicht mehr ganz so gut gefallen und Marley war eine echte Jammer-Tante. Sie hat zwar ihre Missbildung und viel Spott ertragen müssen, aber im Laufe der Zeit hat sie sich zu einer mutigen jungen Frau gemausert, was sie an sich aber selbst noch nicht so erkannt hat. Auch diesen Baron Mortimer, der den Bookboyfriend in dieser Story darstellen soll, hat mich nicht überzeugt. Der Funken ist nicht übergesprungen und auch die Chemie zwischen ihm und Marley hat mich nicht ganz gecatcht. 

An sich keine schlechte Geschichte, aber ganz unterhalten hat es mich nicht. 

Fesselnd und sehr unterhaltsam

 


Als ich mich für dieses Buch als Rezensionsexemplar beworben hatte, musste ich die Frage beantworten, was ich denn von diesem Buch erwarte. Und meine Antwort war folgende: 

Ein unvergesslicher Thriller voller tiefer Abgründe... Das erwarte ich zu lesen von ihr... Too Late und Verity haben schon sehr an meinen Nerven gezerrt und mich teilweise arg getriggert. Aber lt. Zitat ist es Abgründigste, was sie geschrieben hat. Deshalb habe ich die Erwartungen an das Buch, dass es mich verzweifeln lässt und dabei an der Nase herum führt - vor allem dann, wenn ich glaube zu wissen, um was es geht. Es soll mich triggern (auf unterhaltsame Art und Weise) und am Ende des Buches erwarte ich in einem Book-Hangover festzustecken bei dem ich nur "What the Fuck" in Dauerschleife denken kann. Jahre später möchte ich noch dran denken müssen. Hoover hat das alles schon einmal geschafft und ich erwarte, dass sie es wieder tut!

Und was soll ich sagen: Diese Erwartungen wurden fast alle erfüllt. Es hat mich verzweifeln lassen, mich an der Nase herumgeführt, es hat mich getriggert und ich dachte oft genug "What the fuck". Nur leider steckte ich nicht so tief im Book-Hangover fest nach dem Buch, wie ich es gehofft hatte. Zudem empfinde ich es nicht als das abgründigste, was Hoover geschrieben hat. Ja es verlässt sämtliche moralische Grenzen und ja, es ist einstweilen ziemlich Cringe, aber es gab Werke von ihr, die haben mich mehr getriggert und sie haben sämtliche menschliche Grenzen gesprengt. Die Messlatte war schon recht hoch und das Buch kommt leider nicht ganz heran. Dennoch war es sehr unterhaltsam und fesselnd. 

Petra, die Hauptprotagonistin, war an sich sympathisch und man hat ihre Geschichte sehr gerne begleitet. Allerdings erfährt man erst im Laufe der Geschichte die gesamte Wahrheit über sie. Das macht es zu einem guten Page-Turner und auch Saint hat so seine Geheimnisse... so war die Geschichte nicht so geradlinig und vorhersehbar - damit bleibt sie auch lange im Gedächtnis haften. 

Für Hoover-Fans ist es ein absolute Empfehlung und die perfekte Lektüre für Wintertage auf der Couch.