Mittwoch, 4. August 2021

Rezension zu "Wir sind die Ewigkeit" von Astrid Töpfner




Klappentext: Eine mutige junge Frau in Zeiten von Krieg und Diktatur. Eine Liebe, die nicht sein kann. Eine Hoffnung, die niemals stirbt.

1939: Barcelona fällt in die Hände des Feindes. Die junge Mercedes muss mit ihrer Familie vor den Kämpfen des Spanischen Bürgerkriegs fliehen, jedoch kommt nur sie im Internierungslager an. Dort lernt sie den charismatischen Agustí kennen. Ihre Liebe soll für die Ewigkeit sein, aber nach viel zu kurzer Zeit verlieren sie sich unter tragischen Umständen aus den Augen.
Mutig kämpft sich Mercedes allein durch die harten Zeiten der Nachkriegszeit, immer auf der Suche nach einem Stück Heimat, ihrer Familie und Agustí. Doch jedes Mal, wenn das Glück in greifbarer Nähe scheint, holen sie die Geister der Vergangenheit wieder ein. Besteht noch Hoffnung, dass sie ihre große Liebe wiederfindet?

Das Buch beginnt direkt düster und es herrscht eine bedrückende Stimmung. Zumal widerfahren der jungen Protagonistin mehrere Schicksalsschläge hintereinander, die bei mir für beklemmende Gefühle gesorgt haben. Zudem gab es auch einige Szenen mit einigen kleinen Kindern/Babys, die mich als Mama sehr mitgenommen haben. Es war dennoch unterhaltsam und durchweg sehr spannend.

Mercedes und Agustí sind für mich sehr blasse Figuren, die ich nie so richtig greifen konnte. Über Agustí erfahren wir sehr wenig und über Mercedes ein bisschen was. Aber hätte ich über die beiden Charakterzüge nennen müssen, wäre ich nach zwei gescheitert. Mercedes ist sehr naiv und dennoch mutig. Agustí ist ein Kämpfer, aber auch sehr stur. Ja, dass war es auch schon. Schade eigentlich, denn da wäre noch genug Potential gewesen. Die Beziehung der beiden ist negativ überschattet und dennoch ist deren Liebe zueinander groß. Die Neugier, ob beide sich wiedersehen, hat mich an das Buch gefesselt.

Die Geschichte ist keine leichte Kost, aber allemal lesenswert. Bald kommt Band 2, also lange müsste man auf die Fortsetzung nicht warten.

 

 


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