Donnerstag, 5. August 2021

Rezension zu "Gefährliche Angst" von Andrea Reinhardt

 


Ein Schlaflabor beherbergt Patienten, die unter wiederkehrenden Alpträumen leiden. Die Forscher haben eine fragwürdige Therapie, die die Patienten nicht überleben sollen. Das ruft Kommissar Marcel Schweißer auf den Plan. Zusammen mit seinem Partner untersucht er die Todesfälle. Denn die Leichen dieser Patienten wurden sonderbar drapiert. Im Laufe der Ermittlungen gerät er selbst ins Kreuzfeuer und er muss sich fragen, in wie weit seine Freundin mit in diese Sache verstrickt ist.

 

Es war mein erster Thriller der Autorin, aber definitiv nicht mein letzter. Ich kenne den ersten Fall von Schweißer nicht, aber das werde ich nachholen! Er ist ein toller Protagonist und die Anspielungen auf seine Vergangenheit machen mich neugierig. Zudem hat er ein gewisses Temperament aber auch Köpfchen, was mir sehr gefallen hat.

 

Andrea Reinhardts Schreibstil ist leicht zu lesen und dennoch sehr spannend und sie löst, wie es sich für eine gute Thriller-Autorin gehört, nicht sofort jeden Fall auf und lässt die Kapitel gerne auch mal offenstehen. Das gefällt mir und sorgte dafür, dass ich an dem Buch nur so gefesselt war. Die Thematik war auch so noch nicht da gewesen und die Beschreibung der Tathergänge und der Leichen sorgen beim Leser für Gänsehaut pur.

 

Das Cover ist in Schwarzweiß gehalten. Der einzige Farbklecks ist das Wort ANGST und das Tuch in lila. Das hat aber seinen Grund und man erfährt diesen gleich zu Beginn des Buches.

 

Die perfekte Lektüre für Thriller-Fans.

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