Dienstag, 29. Juni 2021

Rezension zu "Ein letzter erster Augenblick" von Holly Miller

 Joel sieht in seinen Träumen die Zukunft von den Menschen, die er liebt. Er sieht das Positive, leider auch das Negative. Das macht ihn zum Einzelgänger. Er hat sich selbst verboten zu lieben, seinen Job aufgegeben und er hat Angst vor dem Schlafen. Eines Tages begegnet er Callie und verliebt sich in sie. Er traut sich ihr die Wahrheit zu sagen und dennoch möchte sie es mit ihm probieren. Callie ist ebenfalls nur Zuschauerin im Leben, seit sie ihre beste Freundin Grace verloren hat. Doch mit Joel hat sie ihren Seelenverwandten gefunden. Eines Nachts aber träumt Joel von Callie und muss die schwerste Entscheidung seines Lebens treffen…

Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und es war bis zum Schluss fesselnd und emotional. Zudem wirkte der Schreibstil der Autorin fast schon poetisch. Die Autorin lässt uns in beide Seelen abwechselnd blicken und nimmt einen mit auf eine sehr bewegende Reise.

Joel ist ein vielschichtiger Charakter, den man gerne mal persönlich kennen lernen würde. Er ist gutmütig, großherzig und gerade zu Beginn etwas verzweifelt, nahezu traurig. Callie ist eine sympathische, aber schüchterne und ängstliche junge Frau, die lieber nur dabei statt mittendrin ist. Beide harmonieren so gut miteinander und man kann sie sich richtig gut als Paar vorstellen! Die Geschichte der Beiden hat mich sehr tief berührt und bis zum Schluss war ich mit vollem Herzen dabei.

In dem Buch werden viele schwere Themen behandelt, aber die Autorin schafft es dennoch, eine Leichtigkeit beizubehalten. Trotz der vielen traurigen Szenen wird man beim Lesen nicht davon niedergedrückt. Das hat mir wirklich gut gefallen und somit konnte ich der Geschichte gespannt folgen.

Callie und Joel sind ein absolutes Buch-Traumpaar und ich habe jede Sekunde mit ihnen genossen.

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