Caspars und Cleas Geschichte hat mir an sich gut gefallen. Als beste Freunde starten sie einen Roadtrip bevor sie ins "Erwachsenen-Leben" starten. Eine schöne Plot-Idee und auch gut umgesetzt. Natürlich kommen romantische Gefühle nicht zu kurz und der Tropen #friendstolovers nimmt eine dominante Rolle ein. Cas, ein sehbehinderter Protagonist, hat dabei natürlich noch ganz andere Hürden zu überwinden, was die Autorin meiner Meinung nach aber gut umgesetzt hat und dabei die richtige Dosis Feingefühl eingebracht hat. Clea geht sehr gut mit ihm um, aber es werden auch Situationen beschrieben, wo nicht alles so gut klappt und wo Fehler passieren. Das macht alles realistischer und zeigt, dass nicht alles perfekt sein muss und trotzdem wichtig und richtig sein kann.
Das Buch selbst hat mich gut unterhalten, aber ich bin dem Thema entwachsen. Mit über 30 stehe ich selbst mitten im Leben und die Situation, in der sich Cas und Clea befinden, holt mich einfach nicht mehr ab. Dennoch fand ich beide Protas sympathisch und ihr Roadtrip-Abenteuer unterhaltsam. Als YA-Lektüre sehr empfehlenswert!
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