Diana ist eine 21-jährige menschliche Jägerin, die von einem
Dewa vergiftet und ins Land der Dewas geschickt wird. Dort trifft sie auf den
Bruder des Dewas und als er erfährt, dass und wen sie getötet hat, wird es
brenzlig für sie. Zeitgleich müssen ihr Vater und ihre narzisstische Schwester
eine gewagte Reise antreten, während ihr Bruder selbst versucht, alles, was er
falsch gemacht hat, wieder gut zu machen.
An sich fand ich die Geschichte recht spannend, vor allem
die erste Hälfte. Leider habe ich in der zweiten Hälfte das Interesse ein Stück
weit verloren. Vielleicht mag es daran liegen, dass die erste Spannung ziemlich
schnell abgebaut wurde. Was und warum, kann ich aufgrund der Spoilergefahr
nicht schreiben. Dann war die Handlung mit der Zeit recht eintönig, bevor es
endlich wieder richtig aufregend wurde. Ich habe außerdem keinen Draht zu
Maawtya gefunden. Anfangs wirkte er für mich abstrakt und auch so an sich hat
er mich von seinem Charakter her nicht ganz gecatcht.
Aber der Plot an sich ist kreativ und gut durchdacht. In dem
Buch haben die Emotionen einen hohen Stellenwert und die Welt der Menschen und
die Welt der Dewas unterscheiden sich auch einfach in der Art, wie sie mit
ihren Gefühlen umgehen. Diana, als (prophezeiter) Gast in dieser Welt, lernt diese
Unterschiede kennen und auch, wie sie mit ihren eigenen dunklen Emotionen
umgehen muss. Diese Entwicklung zu begleiten war für mich mit das Beste.
Das Beste an dem Buch war aber das Worldbuidling. Die Welt
der Dewas war absolut faszinierend und in meiner Ausgabe des Buches konnte ich
anhand der Bilder grob erkennen, wie sich die Autorin diese fiktionale Welt und
ihre Wunder vorgestellt hat.
Es ist ein gutes Fantasy-Buch, was stellenweise gut
unterhalten kann, was ich aber kein zweites Mal lesen möchte.
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