Sonntag, 10. Mai 2026

Wenn aus Hass ein Gift wird




Diana ist eine 21-jährige menschliche Jägerin, die von einem Dewa vergiftet und ins Land der Dewas geschickt wird. Dort trifft sie auf den Bruder des Dewas und als er erfährt, dass und wen sie getötet hat, wird es brenzlig für sie. Zeitgleich müssen ihr Vater und ihre narzisstische Schwester eine gewagte Reise antreten, während ihr Bruder selbst versucht, alles, was er falsch gemacht hat, wieder gut zu machen.

An sich fand ich die Geschichte recht spannend, vor allem die erste Hälfte. Leider habe ich in der zweiten Hälfte das Interesse ein Stück weit verloren. Vielleicht mag es daran liegen, dass die erste Spannung ziemlich schnell abgebaut wurde. Was und warum, kann ich aufgrund der Spoilergefahr nicht schreiben. Dann war die Handlung mit der Zeit recht eintönig, bevor es endlich wieder richtig aufregend wurde. Ich habe außerdem keinen Draht zu Maawtya gefunden. Anfangs wirkte er für mich abstrakt und auch so an sich hat er mich von seinem Charakter her nicht ganz gecatcht.

Aber der Plot an sich ist kreativ und gut durchdacht. In dem Buch haben die Emotionen einen hohen Stellenwert und die Welt der Menschen und die Welt der Dewas unterscheiden sich auch einfach in der Art, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen. Diana, als (prophezeiter) Gast in dieser Welt, lernt diese Unterschiede kennen und auch, wie sie mit ihren eigenen dunklen Emotionen umgehen muss. Diese Entwicklung zu begleiten war für mich mit das Beste.

Das Beste an dem Buch war aber das Worldbuidling. Die Welt der Dewas war absolut faszinierend und in meiner Ausgabe des Buches konnte ich anhand der Bilder grob erkennen, wie sich die Autorin diese fiktionale Welt und ihre Wunder vorgestellt hat.

Es ist ein gutes Fantasy-Buch, was stellenweise gut unterhalten kann, was ich aber kein zweites Mal lesen möchte.

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