Die Leseprobe zu dem Buch hat mir schon gefallen und der Schreibstil hat mich an Terry Pratchett erinnert: Fantastisch mit einer gewaltigen Portion Wahnsinn gemixt mit Humor. Das fängt schon beim Hauptprotagonisten Finlay (kurz: Fin) Ashowan an. Er fängt als Koch im Schloss an und bald schon ist er mit seiner direkten Art und seiner vorzüglichen Speisen in aller Munde. Was anfangs keiner weiß: Er ist eine Haus-Hexe, das heißt, er beschützt sein Zuhause und kann spüren, wenn es jemandem in seiner Nähe nicht gut geht. Das sorgt natürlich irgendwann für mächtig Trubel und viele spannende Momente. Zudem die anderen Schlossbewohner dabei fast seinem Geheimnis auf die Spur kommen. Davor hat er große Angst, vor allem bei der adligen Witwe Annika, für die er schnell Gefühle entwickelt. Die Beiden sind anfangs wie Katz´ und Maus, aber schnell sprühen die Funken zwischen den Beiden uns sorgen beim Leser für Gänsehautmomente, aber auch für den ein oder anderen Schmunzler. Für die großen Lacher sorgen andere Momente und Szenen mit den anderen skurrilen Figuren in dem Buch, deren Bekanntschaft Fin macht. Der sonst so gefasste Koch gerät an die Grenzen seiner Ernsthaftigkeit und gekrönt mit seiner trockenen Art könnte man sich beim Lesen kaputt lachen. Trotz des ganzen Humors wird es dennoch sehr spannend in dieser Geschichte, denn ein Krieg droht dem Königreich und Annikas und Fins Schicksal sind eng mit diesem Krieg verbunden.
Alles in allem war das Buch ein Fest. Man hat sich teilweise richtig in Fins Küche hinein wünschen wollen, weil die Speisen so lecker beschrieben waren, dass man direkt Hunger bekommen hat. Außerdem hat man sich in der Geschichte richtig wohl gefühlt und man konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.
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