Bei der Fortsetzung von "Haunted Beauty" liegt mehr Yanas Perspektive im Fokus. Mittlerweile ist sie Mutter und liebende Partnerin. Das nimmt ihr aber keineswegs die Schärfe und Stärke, die ihre Persönlichkeit ausmachen. Eher im Gegenteil. Sie ist brutaler als vorher (kann auch daran liegen, dass sie ihr Kind beschützen möchte) und wirkt abgestumpft. Dennoch kommt ihre Partnerschaft nicht zu kurz und die Gefühle zu Brian, der ehemalige Cop, der auch nichts von seiner Stärke eingebüßt hat sind weiterhin präsent.
Wie schon Band 1 ist es keine weichgespülte Lovestory, sondern ist - fast zurecht - als Dark Romance betitelt. Aber warum nur fast zurecht? Weil ich es mittlerweile eher als Thriller ansehen würde. Wie schon erwähnt sind die Gefühle zwischen Yana und Brian immer noch präsent, aber nicht mehr so im Vordergrund stehend. Natürlich kann man sich vorstellen, dass es sehr brutal daher geht und die beschriebene Handlung einige Leser zum Teil triggern könnte. Dennoch ist es unterhaltsam und fesselnd.
Die Autorin hat beschrieben, dass sie den Drang hatte, Yanas und Brians Geschichte fortzusetzen. Ich persönlich wäre nach Band 1 zufrieden gewesen. Umso erleichterter bin ich, dass es keine abgenutzte Zwangs-Fortsetzung ist, sondern eine gut aufgestellte Fortführung mit eigenen Überraschungen und individuellen Touch und dennoch wirkt es vertraut auf den Leser der Dilogie.
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