Sonntag, 15. Mai 2022

Rezension zu "Zwischeneinander" von Catherine Strefford

 


Richie und Maxi treffen sich und es funkt auf Anhieb zwischen den Beiden. Doch Richie traut diesem Glück nicht und wartet nur darauf, dass es wieder vorbei ist. Obwohl er Maxi liebt und er glücklich mit ihm ist. Doch die Vergangenheit hat ihn noch fest im Griff und wenn er sich nicht davon lösen kann, ist das Glück mit Maxi schneller vorbei, als ihm lieb ist.

Mit Richie wird der Leser mit einem Protagonisten konfrontiert, der sich selbst im Weg steht. Er liebt zwar, lässt die Gefühle aber nicht immer zu und weigert sich, sich mit ihnen auseinander zu setzen. So vieles kann er sich nicht selbst eingestehen und blockiert damit sein eigenes Glück. Ob er es in dieser Geschichte schafft, sich von den Fängen der Vergangenheit zu lösen und sich endlich mit seinem Innenleben zu beschäftigen, muss man beim Lesen herausfinden.

Ich mochte das Buch auf Anhieb. Auch wenn ich „Nur kurz leben“ nicht kenne, habe ich sofort eine Verbindung zum Hauptprotagonisten aufgebaut. Der Klappentext hat mich schon neugierig gemacht und ich habe Richie sehr gerne über die gesamten 257 Seiten seiner Geschichte begleitet. Die Autorin hat es geschafft, ein reales aber einfach strukuriertes Umfeld um Richie aufzubauen, in dem man sich als Leser sehr wohl fühlt. Die einfache Schreibweise sorgen für einen ruhigen Lesefluss. Aufgelockert wird der Aufbau des Buches mit Songzitaten, die man immer mal zwischendurch beim Lesen findet.

Ein toller Jugendroman, der sich mit aktuellen Themen auseinandersetzt ohne lehrend und beschwerlich zu sein.

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